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    Agility-training für Anfänger jeden Mittwoch um 18:00 Uhr

    Agility – Was ist das

    Agility ist eine aus England kommende Hundesportart, die sich mittlerweile vor allem in den westeuropäischen Ländern großer Beliebtheit erfreut. Es handelt sich um ein erzieherisches und sportliches Spiel, welches u. A. dazu dient, die Intelligenz und Behändigkeit der Hunde zu testen und ihre Sozialverträglichkeit zu fördern. Im Mittelpunkt steht ein Hindernisparcour aus 12 bis 20 verschiedenen Geräten, die in einer vorher festgelegten Reihenfolge von den Hunden bewältigt werden müssen.

    Bild_18102Der Verlauf der Strecke ist jedes Mal anders, je nach Aufstellung der Hindernisse hat der Parcour seine Schwierigkeiten, so dass Hund und Mensch immer eine neue Herausforderung haben. Der Hundeführer leitet seinen Hund nur mit Stimme und Körpersprache durch den Parcour, die Hunde laufen dabei frei ohne Halsband, Leine oder andere Hilfsmittel. Ein Anfassen der Hunde oder der Geräte ist nicht erlaubt. Damit diese Aufgabe gelingt, ist eine gute Harmonie von Hund und Hundeführer erforderlich. Gewonnen hat das Mensch-Hund-Team, das innerhalb einer festgelegten Zeit  die wenigsten Fehler gemacht hat.

    Die größte Gruppe der Hindernisse sind die Sprünge. Hierzu zählen die einfachen Stangenhürden, die Mauer, die Bürstenhürde, der Weitsprung und der Reifen. Bei den meisten Hunden besonders beliebt sind die Tunnel, von denen es zwei verschiedene Varianten gibt. Der feste Tunnel kann gerade aus oder in verschiedenen Winkeln gelegt werden. Der Stofftunnel hat eine feste Öffnung vorne, im weiteren Verlauf liegt ein Stoffschlauch flach auf dem Boden. Als drittes gibt es die so genannten Kontaktzonenhindernisse. Zu ihnen gehören die Schrägwand, der Laufsteg und die Wippe. Diese Geräte haben eine farblich abgehobene Auf- und Abgangszone, die der Hund jeweils mit mindestens einer Pfote berühren muss. Das wohl schwierigste Gerät ist der Slalom, der aus acht bis zwölf Stangen besteht. Der Hund muss sich von rechts in das Hindernis einfädeln und dann zügig alle Stangen durchlaufen, ohne eine auszulassen.

    Als eines der leichten Hindernisse gilt der Tisch. Hierauf muss er Hund fünf Sekunden im Platz, Sitzt oder Steh verharren.

    Die Größe der Hindernisse ist an die jeweilige Hundegröße angepasst. Die Hunde starten in drei Größenklassen:

  • Small (kleiner als 35 cm Widerristhöhe)
  • Medium (ab 35 cm und kleiner als 43 cm Widerristhöhe)
  • Large (ab 43 cm Widerristhöhe)
  • Mittlerweile werden auch in Norddeutschland viele Agility-Turniere angeboten. Hier werden die Hunde in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt:

  • A0: Beginner
  • A1: Anfänger
  • A2: Fortgeschrittene
  • A3: Könner
  •  Bei uns im Verein steht allerdings nicht die Teilnahme an Turnieren, sondern die sinnvolle Beschäftigung mit dem Hund im Vordergrund, die meisten Kurteilnehmer trainieren „just for fun“. Denn das wichtigste beim Agility ist: SPASS!!!

    Agility bietet den Hunden geistige Anregung, körperliche Auslastung, es fördert die Konzentration und festigt die Bindung zum Hundeführer.

    Für wen ist Agility geeignet?

    Prinzipiell ist jeder gesunde Hund und Mensch für diese Sportart geeignet. Lediglich Besitzer von sehr schweren oder im Körperbau sehr langen Hunden sollten sich dies überlegen, denn das Bewältigen der Sprünge, aber auch der anderen Hindernisse belastet die Gelenke der schweren Hunde besonders, während die Langgestreckten eventuell Probleme mit ihrem Rücken bekommen könnten. Wer es trotzdem versuchen will, sollte vorher zumindest mit seinem Tierarzt reden.

    Voraussetzung für Agility ist, dass der Hund sozial verträglich ist und einen guten Grundgehorsam besitzt.

    Jürgen Bauer Tel. 0170 702 30 83